Der Brandner Kaspar

Handlung

Der Brandner Kaspar, ein verwitweter Büchsenmacher, lebt in der Mitte des 19. Jahrhunderts mit seiner Enkelin Nannerl in den Bergen am Schliersee. Mit dem jungen Toni, der Nannerl den Hof macht, bessert er sein schmales Einkommen durch Wilderei in den Wäldern der Umgebung auf. Kurz vor seinem siebzigsten Geburtstag besucht ihn der Boandlkramer und will ihn mitnehmen. Der schlaue Kaspar macht den ungebetenen Gast mit Kirschgeist betrunken und betrügt ihn dann beim Kartenspielen, um somit weitere einundzwanzig Lebensjahre herauszuschinden.

Bald aber merkt er, dass die gewonnenen Lebensjahre auch ihre Schattenseiten haben. Als Nannerl bei einem Jagdunfall ums Leben kommt, nimmt er das Angebot des inzwischen schon von den Himmelsautoritäten (Petrus) bedrängten Boandlkramers an, einen Blick ins Himmelreich zu werfen und zu entscheiden, ob er nicht doch schon früher am Leben der Seligen teilhaben möchte. Er sieht seine Frau und Tochter, überdenkt sein irdisches Dasein und beschließt schließlich, im bayerischen Himmel, in dem es immer Weißwürste und keine Preißn gibt, zu bleiben.

Presse Donaukurier: Brandnerkaspar

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